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Flowquenz für Kinder

Wer ist der wahre Chef in deinem Kopf? – Das Nervensystem.

Wenn dein Kind trotz fleißigen Lernens in der Klassenarbeit plötzlich blockiert oder bei einem kleinen Fehler völlig zusammenbricht, ist das keine Schwäche, sondern ein Notsignal seines Nervensystems.

In einer leistungsorientierten Welt schaltet die biologische Schaltzentrale unserer Kinder bei Versagensangst automatisch auf „Gefahrenmodus“ und blockiert das logische Denken.

Genau hier setzt Flowquenz an: Wir wecken die natürliche Neugier deines Kindes und erforschen spielerisch, wie das eigene Gehirn funktioniert und wie man Stresswellen sicher surft. Statt Kinder an den Druck im Außen anzupassen, stärken wir ihr inneres Sicherheitsempfinden – für ein gesundes Selbstbild, das unbeschwert und mutig aus Fehlern lernen darf.

Wie dein Kind lernt seinem Nervensystem  „Sicherheit“ zu  vermitteln & wie Du es darin

unterstützen lernst.

 

Inhalt des Kurses:

 

  • 1. Ankommen & Einchecken: Über feste, feine Rituale lernt dein Kind zu Beginn und Ende jeder Stunde ganz wertfrei wahrzunehmen, ob in seinem Inneren gerade ein Sturm tobt oder die Sonne scheint.

  • 2. Gehirnhälften- & Bewegungsspiele: Mit Bällen, Seilen und Balance-Kissen vernetzen wir die rechte und linke Gehirnhälfte, um die Kreativität, Spontanität und mentale Flexibilität deines Kindes zu stärken.

  • 3. Forschen auf den 4 Ebenen: Wir schulen die Eigenwahrnehmung ganz ohne Leistungsdruck – spielerisch auf der Körperebene, der emotionalen Ebene, der gedanklichen Ebene und über die innere Vorstellungskraft.

  • 4. Nervensystem-Wissen „feindosiert“: Über das anschauliche Handmodell von Daniel Siegel versteht dein Kind blitzschnell, wie sein Gehirn tickt, und lernt, seinen Zustand über einfache Handzeichen an Eltern und Lehrer zu vermitteln.

  • 5. Mit allen Sinnen begreifen: Mit Bastelmaterialien, Papieren sowie den sanften Klängen von Klangschalen, Trommeln und Handpan machen wir Gefühle greifbar und laden das System direkt in die Entspannung ein.

  • 6. Die Brücke nach Hause: In regelmäßigen Eltern-Crash-Kursen erfährst du komprimiert, was dein Kind im 14-tägigen Kurs-Abo lernt – für ein entspanntes, verständnisvolles Miteinander und weniger Konflikte im Familienalltag.

Bewegung macht nicht nur Muckis!

Warum Bewegung Zauberkraft für dein Gehirn hat

In deinem Körper wohnt ein eingebauter Geheim-Detektiv. Seine einzige Aufgabe ist es, deinem Gehirn jede Sekunde ganz genau zu funken, wo deine Beine gerade stehen, wie stark deine Muskeln sind und ob du fest auf dem Boden stehst. Er ist wie die Telefonleitung zwischen deinem Körper und deinem Gehirn.

Wenn du aber Stress hast – zum Beispiel, weil du Angst vor einer Klassenarbeit hast oder sich die Gefühle wie eine riesige Welle überschlagen –, bricht in deinem Kopf plötzlich ein riesiger, lauter Sturm los. Dieser Stress-Sturm ist so stark, dass er das Netz komplett stört. Dein Gehirn hat plötzlich keinen Empfang mehr. Es hört die Signale vom Körper nicht mehr, bekommt Angst und denkt: „Hilfe, die Leitung ist tot, wir sind in Gefahr!“ Und schwupps, schaltet das Gehirn auf Schutzmodus und die Denkleitung friert ein – genau wie ein Video auf dem Handy, wenn das Internet wegbricht. Du blockierst.

Und jetzt kommt der Zaubertrick: Dein Gehirn kann im Kopf jederzeit neue, super-starke Leitungen verlegen, die niemand stören kann. Je öfter wir etwas üben, desto dicker und stabiler wird das Kabel.

Wenn wir uns im Kurs gezielt bewegen, balancieren oder tolle Spiele machen, die deine beiden Gehirnhälften verbinden, bauen wir blitzschnell eine brandneue, eigene Sendeleitung für deinen Detektiv. Dieses Signal ist viel stärker als der Stress-Sturm!

Der Detektiv funkt glasklar an dein Gehirn: „Hey, guck mal auf den Bildschirm! Wir stehen fest, wir bewegen uns, wir sind absolut sicher!“ Das Gehirn hat sofort wieder vollen Empfang, die Blockade löst sich auf und du hast im Kopf sofort wieder Platz für Mut, ganz viel Ruhe und Konzentration.

Haben Gefühle etwas mit Stress zu tun?

Was machen wir da eigentlich mit unseren Gefühlen?

Egal ob du wütend, traurig, super fröhlich oder ängstlich bist: Alle deine Gefühle sind goldrichtig und jedes Gefühl hat einen guten Grund!

Manchmal werden Gefühle aber so riesig und laut, dass sie uns komplett überschwemmen. Dann ist die Leitung zum Nachdenken blockiert und wir machen oder sagen plötzlich Sachen, die wir eigentlich gar nicht wollten und hinterher total bereuen. Das ist völlig normal – das passiert jedem von uns mal, auch mir. Du bist damit absolut nicht allein!

Wenn Gefühle so megastark sind, bedeutet das für deinen ganzen Körper puren Stress. Clevere Forscher haben deshalb tolle Körper-Tricks erfunden, die dir in genau solchen Momenten helfen, den Stress-Knopf wieder auszuschalten.

Wenn du noch genauer wissen willst, was Stress im Körper macht und wer dieser geheimnisvolle „Vagusnerv“ ist, kannst du einfach auf die Buttons [Stress?] und [Vagusnerv] klicken.

Im Kurs benutzen wir zwei tolle Geheimwaffen gegen den Stress-Sturm:

  • Die S O S – Übungen von Kati Bohnet S O S bedeutet übersetzt so viel wie: „Tricks für den Körper, um Stress wegzupusten“. Kati hat diese Übungen extra für Kinder erfunden (auch wenn sie Erwachsenen genauso gut helfen!). Im Kurs Flowquenz Kids lesen wir dazu eine wunderschöne Geschichte. Die Übungen sind kinderleicht und du kannst sie super zu Hause in deinem Alltag benutzen.

  • Die Entdeckungen von Stanley Rosenberg Stanley ist ein Forscher, der ganz genau weiß, wie dein Körper und deine Gefühle zusammenarbeiten. Seine Übungen sind total sanft, machen Spaß und zeigen dir, wie du dein inneres Navi ganz schnell wieder auf „Sicherheit“ umstellst.

Ganz wichtig: Alle Übungen im Kurs sind immer nur Angebote an dich. Es gibt bei uns kein „Müssen“, keine Pflichten und keine Noten. Wir bauen die Körper-Tricks einfach ganz locker in unsere Bewegungsspiele ein – so locker, dass du sie ganz nebenbei beim Spielen lernst!

Was ist eigentlich Stress?

Stell dir vor, in deinem Kopf gibt es eine eingebaute Alarmanlage. Stress ist genau dieses Alarmsignal.

Es geht immer dann an, wenn dein Körper oder deine Gefühle merken: „Oha, das wird mir gerade zu viel, zu schwer oder das fühlt sich irgendwie gefährlich an!“ Dabei ist es ganz egal, ob da eine echte Gefahr ist (wie ein wildes Tier) oder ob du einfach nur große Angst vor einem Test in der Schule hast. Für deine Alarmanlage fühlt sich das genau gleich an.

Es gibt zwei verschiedene Arten von diesem Alarm:

  • Der Gute-Laune-Alarm (Positiver Stress): Das ist der kurze Kick, den du spürst, kurz bevor du auf die Bühne gehst oder ein wichtiges Spiel anfängt. Du hast Lampenfieber und Herzklopfen, aber es hilft dir, super aufmerksam und mutig zu sein.

  • Der Dauer-Alarm (Negativer Stress): Dieser Alarm geht einfach nicht mehr aus. Er bleibt tagelang an, weil der Druck in der Schule oder der Streit mit Freunden zu viel wird. Das macht dein System müde und tut dem Körper und der Seeole gar nicht gut.

Was passiert im Körper, wenn der Alarm schrillt?

Sobald die Alarmanlage anspringt, schickt dein Gehirn sofort flinke Botenstoffe (die heißen Adrenalin und Cortisol) durch dein Blut. Die rufen allen Muskeln zu: „Achtung, fertig machen zum Einsatz!“

Das merkst du ganz deutlich:

  • Dein Herz klopft plötzlich wie wild.

  • Du atmest viel schneller.

  • Deine Muskeln werden ganz fest und spannen sich an.

  • Du fängst plötzlich an zu schwitzen oder bekommst feuchte Hände.

Und was passiert, wenn der Alarm gar nicht mehr aufhört?

Früher war dieser Alarm super wichtig: Er hat den Urzeitmenschen geholfen, blitzschnell vor einem Säbelzahntiger wegzulaufen oder zu kämpfen. Heute gibt es keine Tiger mehr, aber der Alarm geht trotzdem an – bei Lärm, Ärger oder wenn wir glauben, immer perfekt sein zu müssen.

Wenn die Alarmanlage Tag und Nacht durchbrennt, hat dein Körper keine Pause mehr. Das merkst du dann so:

  • Du kannst schlecht schlafen und bist tagsüber total müde.

  • Du hast plötzlich Konzentrationsprobleme und im Kopf herrscht dicker Nebel.

  • Du wirst viel schneller krank, weil deine Abwehrkräfte erschöpft sind.

  • Du wirst schneller traurig, wütend oder bekommst Angst vor Aufgaben, die du eigentlich kannst.

Das Gute ist: Bei Flowquenz lernen wir, wie wir diese Alarmanlage selbst wieder ausschalten können, damit dein Körper merkt: „Alles sicher, der Tiger ist weg!“

Wie wir deinen Vagusnerv zum leuchten bringen?

undecidedWer ist der Vagusnerv?

Deine eingebaute Lichtergirlande!

Stell dir vor, in deinem Körper hängt eine wunderschöne, lange Lichtergirlande. Sie fängt direkt in deinem Gehirn an und schlängelt sich von dort aus wie eine gemütliche Party-Beleuchtung durch deinen Hals, vorbei am Herzen und an der Lunge, bis tief hinunter in deinen Bauch zu deinem Magen.

Weil diese Girlande so unglaublich lang ist und überall im Körper herumwandert, nennen Forscher sie den Vagusnerv. Das bedeutet übersetzt: „Der umherschweifende Nerv“.

Diese Lichtergirlande kannst du bedienen und für Ruhe, Erholung und ein warmes Gefühl im Bauch sorgen.

Diese Girlande teilt sich in  zwei verschiedene Stränge – einer verläuft vorne in deinem Körper und einer hinten. Je nachdem, wie es dir geht, leuchtet die Girlande in einer anderen Farbe:

1. Das vordere Licht (Das warme Wohlfühl-Leuchten) laughing

Dieses Licht ist mit deinen Augen, deinem Gesicht, deiner Stimme und deinem Herzen verbunden.

  • Wenn dieses Licht brennt, leuchtet deine Girlande in einem wunderschönen, warmen Wohlfühl-Licht. Du fühlst dich super sicher, pudelwohl und entspannt.

  • Dein Herz schlägt ruhig, du kannst tief durchatmen und dein Bauch verdaut gemütlich dein Essen.

  • Du hast richtig Lust, mit Freunden zu spielen, zu lachen, anderen in die Augen zu schauen und ihnen zuzuhören. Das ist der Zustand, in dem du am hellsten strahlst!

2. Das hintere Licht (Mit Not-Aus-Schalter) surprised

Dieser Strang ist uralt und kümmert sich vor allem um deinen Bauch. Er passt gut auf dich auf. Aber wenn der Stress-Sturm in dir viel zu heftig wird, knipst dieser Lichtstrang plötzlich ein ganz dunkles Notlicht an und dreht den Strom für den Rest der Girlande ab.

  • Das passiert, wenn du dich extrem hilflos fühlst, einen großen Schock bekommst oder die Angst vor Fehlern unerträglich wird.

  • Dann schaltet dein Körper auf Erstarrung. Wie bei einem kleinen Kaninchen mit großer Angst.

  • Dein Kopf wirkt wie leergefegt, das Licht zum Nachdenken geht aus, du blockierst und fühlst dich schlapp. Es ist der Schutzmodus deines Körpers, damit du kurz gar nichts mehr fühlen musst.

Wie wir deine Girlande wieder vorne hell leuchten lassen

Wenn du im Alltag viel Stress hast, fängt die Lichtergirlande an zu flackern oder bleibt im dunklen Notlicht stecken. Dein Körper vergisst dann manchmal, wie er das warme Wohlfühl-Licht wieder anknipsen kann.

Das Tolle ist: Du kannst deine Lichtergirlande selbst bedienen!

Genau das machen wir bei Flowquenz. Ich zeige dir und deinem Körper clevere Gehirn-Hacks, wie du den Strom wieder in die richtige Bahn lenkst, damit die Girlande von ganz allein wieder heller und wärmer leuchtet.

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